Krebse in unseren Gewässern

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Krebse in unseren Gewässern

Habt ihr das auch schon erlebt?

Ihr holt eure Montage ein, da ihr glaubt einen Biss gehabt zu haben doch am anderen Ende hängt kein Fisch sondern ein Krebs. Doch was nun? Darf ich den Krebs mitnehmen oder muss ich ihn zurücksetzen?
Im Folgenden möchten wir euch die wichtigsten Fakten zu heimischen und invasiven Arten geben damit ihr wisst was erlaubt und was verboten ist.
Zu den ursprünglich heimischen Krebsarten gehören zum einen der Edelkrebs (auch Flusskrebs oder Rotscherenkrebs genannt) dessen Schonmaß 12cm (für beide Geschlechter) beträgt und dessen Schonzeit für die Weibchen sich vom 1. Oktober bis 31. Juli erstreckt. Er wird in der Roten Liste als "gefährdet" geführt. Sein größter Fressfeind ist der Aal. Die eigentliche Gefahr geht für ihn jedoch von der Krebspest aus die durch Importe aus Amerika eingeschleppt wurde.
Die andere heimische Art ist der Steinkrebs (auch Bachkrebs genannt) für den ein Schonmaß von 10cm (für beide Geschlechter) und für die Weibchen ebenfalls eine Schonzeit vom 01. Oktober bis zum 31. Juli vorgesehen ist. Der Bachkrebs ist in der Roten Liste als "stark gefährdet" geführt. Auch sein Bestand ist von der eingeschleppten Krebspest bedroht.
Bei Einhaltung der Schonzeiten und -maße könnt ihr diese Krebse für den eigenen Bedarf dem Gewässer entnehmen.
Die folgenden invasiven Krebsarten haben keine Schonzeit und -maß und müssen dem Gewässer immer entnommen werden. Außerdem dürfen sie in kein Gewässer ausgesetzt werden.
Zu diesen invasiven Arten gehören: der Galizierkrebs (Sumpfkrebs), der Kamberkrebs (Amerikanischer Krebs), der Signalkrebs und der Rote Amerikanische Sumpfkrebs.

Um die verschiedenen Arten richtig bestimmen zu können, hat das Bayerische Landesamt für Umwelt ein Merkblatt erstellt: Krebse bestimmen

Mit diesem Wissen könnt ihr bei eurem nächsten Angelausflug euren Fang vielleicht um ein paar leckere Krebse erweitern.
Am besten fängt man die Krebse mit Reusen oder Krebstellern wobei man dabei immer auf die Bestimmungen des jeweiligen Gewässers achten muss.

Wir wünschen viel Spaß am Wasser!